Am 25.3. trafen sich um die 30 Bastler, um ihre eigene Osterkerze zu gestalten! Egal ob großer Konfirmand, Erwachsener oder Kindergartenkind - so viele sind gekommen und mit einer schön gestalteten Kerze wieder nach Hause gegangen.
Im Familiengottesdienst am 1.4.24 um 10:00 dürfen alle Kerzen gern mitgebracht werden!
Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes – Pastorin Annika Hilker - gibt bekannt, dass die Verhandlungsniederschrift über die Wahlhandlung vom Wahlvorstand ordnungsgemäß vorgelegt worden ist.
Nach dem Beschluss des Kirchenvorstandes der Ev.-luth. Marienkirchengemeinde Ueffeln Neuenkirchen Merzen vom 26. Oktober 2023 waren insgesamt sieben (7) Kirchenvorsteherinnen / Kirchenvorsteher zu wählen.
Nach der Verhandlungsniederschrift des Wahlvorstandes wird festgestellt:
Zu Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern sind gewählt: 1. Jannik Stuckenberg 2. Eva-Maria Hernandez Veguilla 3. Jörg Melcher 4. Erik Brümmer 5. Antje Thöle 6. Thomas Urban 7. Michael Böhmer
Jedes wahlberechtigte Gemeindemitglied kann innerhalb einer Woche nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses schriftlich Beschwerde gegen die Wahl erheben. Die Beschwerde ist schriftlich beim Kirchenvorstand (Ev.-luth. Marienkirchengemeinde Ueffeln Neuenkirchen Merzen, Dorfstraße 44 49565 Bramsche-Ueffeln) oder beim Kirchenkreisvorstand (Ev.-luth. Kirchenkreis Bramsche, Kirchhofstr. 8, 49565 Bramsche) einzureichen und kann nur mit einer Verletzung gesetzlicher Vorschriften, die das Wahlergebnis mit überwiegender Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat, begründet werden. Über die Beschwerde entscheidet der Kirchenkreisvorstand.
Nach Ablauf der Beschwerdefrist entscheidet der amtierende Kirchenvorstand gemeinsam mit den neu Gewählten, ob und wie viele Personen er in den neuen Kirchenvorstand berufen lassen möchte.
Der Kirchenvorstand macht dem Kirchenkreisvorstand Vorschläge zur Berufung.
Vor der Einführung des neuen Kirchenvorstandes im Gottesdienst am Sonntag Trinitatis, 26. Mai 2024 um 10.00 Uhr, gibt der Kirchenvorstand die Berufenen öffentlich bekannt.
Die Amtszeit des neuen Kirchenvorstandes beginnt am 1. Juni 2024.
„…durch das Band des Friedens“, auf diesen Titel haben sich das deutsche, österreichische und schweizerische Komitee für den Weltgebetstag 2024 verständigt, der am 1. März gefeiert wird.
„Wir wollen einander in Liebe ertragen, bis Gottes Gerechtigkeit und Frieden die ganze Welt erfüllen“, so die Worte der Ermutigung in der Liturgie.
Bereits 2017 auf einer Internationalen Weltgebetstag-Konferenz in Brasilien wurde das palästinensische Weltgebetstags-Komitee ausgewählt, den Gottesdienst vorzubereiten. Dazu sind alle Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche herzlich eingeladen.
Ausrichter ist in diesem Jahr die Ev.-luth. Marienkirchengemeinde Ueffeln Neuenkirchen Merzen im Verbund mit der Katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Lambertus Merzen I St. Laurentius Neuenkirchen I St. Katharina Voltlage. Nach dem Gottesdienst besteht Gelegenheit zum geselligen Austausch mit landestypischen Kostproben.
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Zum Weltgebetstag 2024 aus Palästina Ein Hoffnungszeichen gegen Gewalt und Hass „… durch das Band des Friedens“
Die Gottesdienstordnungen für den Weltgebetstag am ersten Freitag im März haben lange Entstehungsgeschichten. In Deutschland war diese mit der Veröffentlichung der Liturgie im September 2023 zunächst abgeschlossen.
Angesichts der dramatischen Ereignisse in Israel und Palästina seit dem 7. Oktober hat das deutsche Welt-Gebetstag-Komitee eine aktualisierte Version der Gottesdienstordnung erarbeitet und im Januar 2024 herausgegeben. Diese dient bundesweit als Grundlage für tausende von ökumenischen Gottesdiensten zum Weltgebetstag.
„Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ´…durch das Band des Friedens` so wichtig wie nie zuvor“, betont die evangelische Vorstandsvorsitzende, Brunhilde Raiser.
„Der Terror der Hamas vom 7. Oktober jedoch und der Krieg in Gaza haben die Bereitschaft vieler Menschen in Deutschland weiter verringert, palästinensische Erfahrungen wahrzunehmen und gelten zu lassen. Die neuen Erläuterungen sollen dazu beitragen, die Worte der palästinensischen Christinnen trotz aller Spannungen hörbar zu machen.“
Auch das Plakat und die Postkarten wurden geändert, ein Zweig eines Olivenbaums ist jetzt dargestellt.
Die biblischen Texte der Gottesdienstordnung, besonders Psalm 85 und Epheser 4,1–7 können in der aktuellen Situation tragen. Mit ihnen kann für Gerechtigkeit, Frieden und die weltweite Einhaltung der Menschenrechte gebetet werden. Die Geschichten der drei Frauen in der Gottesdienstordnung geben einen Einblick in Leben, Leiden und Hoffnungen in den besetzten Gebieten. Sie sind Hoffnungskeime, die deutlich machen, wie Menschen aus ihrem Glauben heraus Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.
Gaza, Hamas, Israel und Palästina sind aktuell Themen der Nachrichten. Wie die Situation zum 1. März sein wird, ist nicht absehbar. Wird weiterhin Krieg herrschen, wird es zumindest eine Waffenruhe geben oder wird ein Weg gefunden für eine sichere und gerechte Lebensmöglichkeit der Menschen in Israel und Palästina?
Am 1. März 2024 wollen Christ*innen weltweit mit den Frauen des palästinensischen Komitees beten, dass von allen Seiten das Menschenmögliche für die Erreichung eines gerechten Friedens getan wird.
Schließen auch Sie sich über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg zusammen, um auf die Stimmen von Frauen aus Palästina und ihre Sehnsucht nach Frieden in der Region zu hören und sie zu teilen.
So kann der Weltgebetstag 2024 in dieser bedrückenden Zeit dazu beitragen, dass - gehalten durch das Band des Friedens - Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen Osten und auch bei uns in Deutschland.
Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V., 14. Januar 2024
Die Aufarbeitung von und wirksamer Schutz vor sexualisierter Gewalt durch haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeiter*innen hat für die evangelische Kirche und ihre Diakonie höchsten Stellenwert.
Sexualisierte Gewalt widerspricht dem, was Kirche sein soll: ein geschützter Raum und Zufluchtsort.
Am 25. Januar 2024 wurde der Abschlussbericht des Forschungsverbundes ForuM „Forschung und Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“ in Hannover veröffentlicht.
Die Ergebnisse sind äußerst bedrückend und beschämend. Da ist vor allem das Leid so vieler Betroffener. Vertreter*innen von ihnen waren an der Studie beteiligt. Dafür gilt ihnen allerhöchster Respekt. Die Studie legt das institutionelle Versagen der Evangelischen Kirche offen. Unserer Kirche werden Versäumnisse bei der Aufarbeitung und Zögerlichkeit bei der Anerkennung von erlittenem Leid nachgewiesen.
Bei der Veröffentlichung der Studie war vom Forschungsverbund deutlich kritisiert worden, dass die Landeskirchen nicht sämtliche Personalakten der Pastorinnen und Pastoren seit 1946 untersucht hätten. Unsere Landeskirche hat keine Akten absichtsvoll zurückgehalten, sondern war davon ausgegangen, dass eine Konzentration der Aktenanalyse vorwiegend auf die Disziplinarakten der Verabredung mit den Forschenden entsprechen würde. Das war ein Fehler. Wir müssen auch an dieser Stelle nacharbeiten.
Wir nehmen diese und weitere Kritikpunkte sehr ernst und stellen uns ihnen vorbehaltlos. Selbstkritisch müssen wir unsere kirchliche Kultur in vieler Hinsicht überdenken. Unsere vorrangige Aufgabe ist es, sorgfältig zu analysieren und diskutieren, wie wir unsere Strukturen zur Anerkennung, Aufarbeitung und Verhinderung von sexualisierter Gewalt verbessern können. Dabei sind wir auf die Zusammenarbeit mit betroffenen Menschen angewiesen und hoffen auf deren weitere Bereitschaft dazu.
Die ForuM-Studie ist ein entscheidender Schritt für verbesserte Aufarbeitung, Prävention und Intervention in unserer Landeskirche. Wir haben seit vielen Jahren strikte Interventionspläne für den Fall, dass uns Vorwürfe aus dem Bereich der sexualisierten Gewalt bekannt werden. Seit 2022 arbeiten wir intensiv an verpflichtenden Präventionsprogrammen und umfangreichen Schulungen für alle Mitarbeitenden.
Die Kirchenkreise haben Schutzkonzepte sorgfältig erarbeitet und werden diese spätestens bis Jahresende auch in allen Gemeinden etablieren. In unseren KiTas und in der Jugendarbeit wurden entsprechende Konzepte schon vor längerer Zeit eingeführt. Anhand der Studie werden wir alle diese Maßnahmen jetzt neu auf ihre Effektivität hin prüfen und wo nötig verbessern. Denn Kirche muss für alle ein sicherer Ort sein.
Bei vielen, die sich mit unserer Kirche identifizieren, ist das Vertrauen in die Institution verständlicherweise erschüttert. Es ist an uns, dieses Vertrauen wiederzugewinnen. Daran arbeiten wir mit aller Demut und auch der Hoffnung auf Gottes Geistkraft für alle Gespräche, Planungen und Umsetzungen, die nun vor uns liegen. Denn wir wollen uns bessern. Wir wollen alles dafür tun, dass sexualisierte Gewalt in unserer Kirche keinen Raum findet und dass Betroffene schnelle und umfassende Unterstützung bekommen.
Friedrich Selter, Regionalbischof für den Sprengel Osnabrück
Kontakt: Brigitte Neuhaus Kommunikationsberaterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Sprengel Osnabrück Arndtstr. 19 | 49080 Osnabrück T: 0541 5054150 | m: 0179 9361272
Erstmals fand am Freitag, 12. Januar 2024 um 18.00 Uhr in unserer St. Marienkirche ein Nachweihnachtliches Konzert statt. Zu hören waren Weihnachtslieder, aber auch klassische Musik. Das erfreulich zahlreich erschienene Publikum war beim gemeinsamen Gesang aber auch selbst gefordert.
Zu hören waren Erwin Wagner und Ilona Aumann an der Orgel, Annika Hilker (Posaune), Mathilda Kloskowski (Querflöte), sowie Mathilda Warntke (Cello), Layla Bartholomäi (Cello und Klavier) und Emma Bartholomäi (Gitarre).
Zwei heitere, musikalische Weihnachtsgeschichte rundeten das einstündige Programm ab. Nach der gemeinsam gesungenen Zugabe „Der Tag mein Gott ist nun vergangen“ endete das Konzert und das Publikum konnte nachweihnachtlich gut unterhalten in den Abend gehen.
Freuen Sie sich auf eine Fortsetzung dieser Konzertreihe im nächsten Jahr!
Die Dörfer und Bauernschaften in unserer Kirchengemeinde sind landwirtschaftlich geprägt. Viele Menschen und Familien leben in, mit und von der Landwirtschaft als Grundlage ihrer Existenz.
Der Situation der landwirtschaftlichen Familienbetriebe ist seit Jahren von einem tiefgreifenden Strukturwandel betroffen. Auf vielen bäuerlichen Familienbetrieben lastet der Entscheidungsdruck, sich durch stetiges Wachstum den hohen wirtschaftlichen Anforderungen anzupassen. Das bedeutet, sich auf neue Richtlinien und Vorgaben umzustellen oder - was immer häufiger schweren Herzens geschieht - ganz aufzugeben. 1979 gab es im Landkreis Osnabrück insgesamt 8.119 landwirtschaftliche Betriebe. Im Jahr 1991 noch 6.433 und im Jahr 2020 waren es noch 2.220. Das heißt innerhalb von 40 Jahren ein Rückgang um 73 Prozent.
Einengende Gesetze, Richtlinien und Verordnungen, aufwändige und zeitintensive Dokumentationspflichten, fallende Preise, Kostendruck und fehlende Wertschätzung; Die unmittelbaren Folgen sind Resignation, Überforderung und Ohnmacht. Skepsis und Fragen nach Perspektiven für die Zukunft sind die Dauerthemen in den Familien auf den Höfen.
Grund und Boden der bäuerlichen Familienbetriebe werden oftmals Spekulationsobjekte fremder Investoren, die mit Landwirtschaft nichts mehr zu tun haben. Hochwertige Nahrungsmittel werden in den Verbrauchermärkten als Lock- und Ramschware angeboten.
Die landwirtschaftlichen Betriebe müssen sich zunehmend mit einem Verlust an Einfluss und Wertschätzung und zugleich mit gewachsenen Ansprüchen des Marktes auseinandersetzen. Politik und Gesellschaft fordern mit wechselnden Schwerpunkten hohe Standards für Tierwohl, Artenvielfalt, Grundwasserqualität und für ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Landwirtschaftliche Erzeugnisse sollen für die Verbraucher ausreichend und preiswert vorhanden sowie ständig verfügbar sein. Aber bitte auch ökologisch nachhaltig und ethisch einwandfrei produziert. Nur wenige Verbraucher sind bereit, dafür einen kostendeckenden Preis zu zahlen. Gleichzeitig ist es vielen Bäuerinnen und Bauern kaum mehr möglich, ihre Höfe ohne Subventionen profitabel zu bewirtschaften.
Um unsere Landwirtschaft nachhaltig zu gestalten, darf Ackerland nicht zum Spekulationsgut werden. Seit Ausbruch der Weltfinanzkrise 2008 fließt immer mehr Spekulationsgeld von außerlandwirtschaftlichen Investoren in Äcker, Grünland und Wald als sicherer Ort für ihre Geldanlage. Als Folge haben sich die landwirtschaftlichen Bodenpreise in Deutschland in den letzten zwölf Jahren mehr als verdoppelt. Es braucht Menschen, die Landwirtschaft mit Begeisterung, Hingabe und Fachwissen betreiben. Es braucht Menschen, die ehrlich und sorgsam mit Tieren, Pflanzen und Boden umgehen und die Schöpfung bewahren. Und es braucht eine Gesellschaft, die bereit ist, mit Wertschätzung einen kostendeckenden Preis zu zahlen.
Jeden Tag müssen in Deutschland über zwanzig Höfe aufgeben. Gleichzeitig kaufen außerlandwirtschaftliche Investoren Hunderttausende von Hektar Ackerland. Das ist eine schlechte Nachricht für unsere Gesundheit und für unsere Natur. Denn eine gesunde Gesellschaft ist angewiesen auf gesunde Lebensmittel aus einer möglichst regionalen und nachhaltigen Landwirtschaft. Bestehende Höfe befinden sich in einem unaufhörlichen finanziellen Überlebenskampf. Die Folge davon ist, dass immer weniger Menschen mit immer größeren Maschinen immer größere Flächen bewirtschaften. Soziale und ökologische Gedanken finden in dieser Art der Landwirtschaft immer weniger Platz. Zunehmend zeigen sich bereits die ökologischen Auswirkungen der intensiven Landnutzung.
Viele Bürgerinnen und Bürger in unserem Land haben keine Vorstellung davon, was die bäuerlichen Familienbetriebe leisten. Selten sagt jemand: "Danke, ihr Landwirte. Ich bin satt geworden." Dieser Dank dürfte viel öfter ausgesprochen werden. Die Menschen auf den Höfen stecken viel Kraft und viel Herzblut in ihren Beruf. Viele junge Menschen in den bäuerlich Familienbetrieben gehen voller Schwung und Begeisterung an diese Aufgabe heran. Sie bringen sich ein und haben Ideen, wie sie in Zukunft den eigenen Hof bewirtschaften möchten. Herausforderungen werden gemeinsam generationenübergreifend gemeistert und Lösungen entwickelt. Leider hinterlassen Arbeitsbelastung, Unwägbarkeiten und die Anforderungen von Politik und Gesellschaft an die Landwirtschaft auch ihre Spuren in den Familien.
Um diesen vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden, stehen wir auch in unserem Kirchenkreis und in unserer Kirchengemeinde vor einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Wir dürfen die landwirtschaftlichen Betriebe nicht allein lassen. Das alles kann nur gemeinsam von den in der Landwirtschaft Tätigen und den Verbrauchern, aber auch von der Futtermittelindustrie, Agrarchemie und Agrarforschung sowie den Verbänden und politisch Verantwortlichen bewältigt werden.
Die Verantwortung für die Schöpfung ist zentraler Bestandteil im christlichen Denken. Sie ist darin begründet, dass der Mensch Geschöpf unter Mitgeschöpfen ist und in eine Schicksalsgemeinschaft mit allen Geschöpfen eingebunden ist. Der Schöpfungsauftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, sie zu einem für alle bewohnbaren Lebensraum zu gestalten, muss in jeder Generation schöpfungsbewahrend neu verstanden und umgesetzt werden.
Am Erntedankfest wird in unseren Kirchengemeinden daran erinnert, dass das Leben auf dem Land in besonderer Weise von der Erkenntnis geprägt ist, angewiesen zu sein auf die Gaben der Schöpfung. Diese wohlgemeinte Thematisierung und der Dank für die Gaben nur am Erntedankfest reicht nicht aus.
Was braucht es und was müssen wir tun, um dieser gemeinsamen demokratischen Verantwortung in Gegenwart und Zukunft gerecht zu werden?
Umsturzbestrebungen, Verunglimpfungen, Angriffe auf Einzelpersonen und politische Entscheidungsträger dürfen dabei keinen Platz haben.
Das Thema unseres diesjährigen Gottesdienstes am 2. Adventssonntag lautete „Du hast unser Leben erhellt“.
Viele wertvolle Erinnerungen wurden ausgesprochen. Es wurde spürbar, dass unsere Kinder dadurch niemals vergessen sind und auch nach ihrem Tod unserer Leben weiter begleiten. Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde haben dies durch das Anzünden einer Kerze zum Ausdruck gebracht.
Herzlichen Dank an Diakonin Ute Elbers, die diesen Gottesdienst gestaltet und begleitet hat.