Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde mit dem „Westfälischen Frieden“ von 1648 und den Beschlüssen auf dem „Nürnberger Exekutionstag von 1650“ in einer „Immerwährenden Kapitulation“ (Capitulatio Perpetua Osnabrugensis) im Jahr 1650 festgelegt, welche Gemeinde im Hochstift Osnabrück „lutherisch“und welche „katholisch“ war und bleiben sollte.
Ausschlaggebend sollte dabei laut Artikel XIII des Westfälischen Friedens von 1648 „. . . die konfessionelle Zugehörigkeit im ‚Normaljahr` 1624“ sein.
Ueffeln fiel den Lutheranern zu. Mehrere Zeugen bestätigten,“. . . Pastor Samuel Bünte habe 1624 im Wesentlichen ‚evangelische Gottesdienste` gehalten.“ Die benachbarten Kirchspiele wurden der katholischen Seite zugeordnet.
Reformationstag ist in unserer Kirchengemeinde auch ein Kinderbibeltag. Und so trafen sich in diesem Jahr die Konfikids aus dem Kurs Christopherus und einige andere Kinder im Gemeindehaus, um miteinander Martin Luther auf die Spur zu kommen.
Los ging es mit einem kleinen Film über den Reformationstag. Dann wurden alle Teilnehmer mit Rätselkarten und Luther-Geheimblöcken mit Spezialbrille ausgestattet und machten sich in vier verschiedenen Gruppen auf, vier verschiedene Stationen zu entdecken.
War ein Geheimnis über Luther gelöst, gab es einen Stempel. Wer alle Stempel gesammelt hatte, wurde am Ende des Nachmittags mit einem Playmobil-Luther als belohnt.
So lernten die Konfikids etwas über den Grund des Reformationstages: Den Thesenanschlag von Martin Luther. Was Martin Luther konnte, dass können die Konfikids auch und schrieben eigene Thesen über Gott und die Kirche auf. Viele gute Ideen stehen darauf, die sicherlich umgesetzt werden.
Außerdem lernten die Konfikids in der Bücherei eine „Geheimschrift“. Sie lernten griechische Buchstaben kennen, um ganz wie Martin Luther, dem Neuen Testament in der Ursprache näher zu kommen. Wer wollte, konnte das Schreiben mit Tinte und Feder ausprobieren – das führte zu völlig verklecksten Tischen und zu richtig viel Spaß. Mancher Weihnachtswunsch war somit klar.
Zur Stärkung und als weiteres Geheimnis saßen die Konfikids am Tisch bei Martin Luther und entdeckten, was er gern gegessen hat (Hering und Erbsenpüree) und welche Lebensmittel er schon kannte (verschiedene Kohlsorten, Zwiebeln, Hirse, Haferflocken, Getreide, Brot, Milchprodukte, Äpfel…) und welche nicht (Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Bananen . . .). Das Erbsenpüree wurde auch direkt nachgekocht. Weil Luther am liebsten Bier getrunken hat (das Wasser war meistens ungenießbar und viel zu verschmutzt), gab es für die Kinder immerhin Malzbier.
Ein kleines Highlight war der Aufstieg in unserem Kirchturm. Mit Fahrradhelmen bestens ausgestattet ging es für die Konfikids bis hoch hinauf zur Turmuhr und zu den Glocken. Ein fantastischer Rundblick auf (fast) ganz Ueffeln und viel Wissen über die Funktionsweise der Turmuhr und über die Bedeutung der Glocken waren die Belohnung.
Nach drei aufregenden Stunden endete der Kinderbibelnachmittag. Ein großes Dankeschön geht an die vielen Helfer von Freiwilligen, Konfirmanden und Eltern. Dana Witke, Emma Brümmer, Eva Hernandez-Veguilla, Uwe Schrader, Julia Gockeln, Michael Böhmer und Ina Demund.
Im nächsten Jahr geht’s am Reformationstag weiter, am Freitag, 31. Oktober 2025.
Bei einem aufmerksamen Blick auf das Turmdach waren wieder Fehstellen in der Bedachung zu sehen. Besonders an den Graten haben Wind, Wetter und Regen die Dachplatten arg zerzaust.
Um weitere Schäden an der Dachhaut, an der Verbretterung und am Gebälk zu vermeiden, wurde jetzt noch vor dem Winter ausgebessert. Innerhalb eines Tages konnten die "industriekletterer hannover" mit Vater und Söhnen neue Dachplatten im Kletterverfahren befestigen. Jetzt ist das Turmdach wieder dicht und Regen und Nässe können am Gebälk vorerst keinen Schaden mehr anrichten.
Die seit langem geplante komplette Turmdachsanierung wird zur Zeit bautechnisch durch das Amt für Bau- und Kunstpflege vorbereitet. Nach dem jetzigen Stand soll die Turmdachsanierung zum nächstmöglichen Termin im Frühjahr / Sommer 2025 erfolgen.
Auch in diesem Jahr können Sie fünf Folgen der Serie "Neues vom Camp" erleben.
Der Mediendienst der evangelischen Jugend Bramsche gibt ihnen exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Camps in St. Peter Ording mit ca. 500 Teilnehmer:innen.
Die Besonderheit in diesem Jahr - die Sendung wurde jeden Tag live in St. Peter Ording produziert.
Mit einem Klick zu den Folgen "Neues vom Camp 2024"
Die Lage in den Hochwassergebieten in Mittel- und Osteuropa ist weiterhin dramatisch: Wassermassen haben in Polen, Tschechien, Österreich und Rumänien vielerorts für Zerstörung gesorgt. Mehrere Menschen kamen durch sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben, weitere werden vermisst.
Ganze Landstriche wurden überflutet, Städte und Dörfer zerstört. Tausende Menschen mussten evakuiert werden und haben ihr Zuhause verloren. Die Diakonie Katastrophenhilfe steht in engem Austausch mit ihren lokalen Partnern in allen betroffenen Ländern und Regionen und erste Hilfsmaßnahmen sind bereits angelaufen.
Nach tagelangen Regenfällen ist besonders die Grenzregion zwischen Polen und Tschechien von den Wassermassen betroffen. Polen rief am Montag (23. Sept. 2024) den Katastrophenzustand aus, während Niederösterreich bereits am Wochenende zum Katastrophengebiet erklärt wurde. Die Diakonie Katastrophenhilfe Österreich stellt Betroffenen des Hochwassers Bargeldhilfen zur Verfügung, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Erste Hilfsanfragen sind bereits eingegangen.
Am 15.9. starteten 20 neue Konfikids aus Ueffeln, Merzen, Thiene und Neuenkirchen ihre Konfikidszeit! Gemeinsam entdeckten wir im Familiengottesdienst, wer Christopherus war. Opherus war besonders stark und suchte nach dem größten und mächtigsten König, dem er dienen wollte. Von einem alten Fährmann übernahm er den Job, die Reisenden über einen reißenden Fluss zu bringen. Weil er so stark war, trug er alle auf seinem Rücken ans andere Ufer. Eines nachts trug er einen kleinen Jungen - es stellte sich heraus, dass er Christus selbst getragen hat. Seitdem nannte er sich Christopherus - der Christusträger. Alle Konfikids bekamen einen Christopherusanhänger, damit sie Christopherus immer mit dabei haben. Nun starten alle Konfikids in ihre gemeinsame Konfikidszeit! In den nächsten Wochen treffen sich die Kleingruppen in Ueffeln und in Neuenkirchen. Wer noch mit einsteigen möchte und in der dritten Klasse ist, der kann sich gerne noch melden.
Am Freitag, den 6.9.24 feierten 22 Jubilare und ihre Gäste gemeinsam mit Pastorin Annika Hilker Geburtstag! Alle Jubilare, die 70, 75 oder 80 und älter werden, erhalten ein Glückwunschschreiben von der Kirchengemeinde und werden quartalsweise zur gemeinsamen Geburtstagsfeier eingeladen. Bei selbstgebackenem Kuchen - vielen Dank an die Konfirmanden und freiwilligen Helfer - und Kaffee kamen alle ins Gespräch. Ein Begrüßungssekt durfte natürlich zu Beginn nicht fehlen. Außerdem gab es für jeden Jubilar ein kleines Geschenk. Thematisch ging es um die Namen der Jubilare. Jede Namensherkunft und -bedeutung wurde von Pastorin Hilker genau erläutert. Der nächste gemeinsame Geburtstag findet am Freitag, den 6.12.24 im Gemeindehaus statt.
Mit Besuchern aus Ueffeln, Bottum, Balkum, Merzen, Lintern und Neuenkirchen hat sich der Feierabendgesprächskreis am 10. September 2024 vor Ort über den Bau der Stahlgittermasten und der Freileitungen informiert.
Dabei wurden die Notwendigkeit, Auswirkungen auf Natur, Umwelt und landwirtschaftliche Nutzung sowie Ausgleichsmaßnahmen und die Inbetriebnahme angesprochen. Michael Weber mit zwei weiteren Projektbeauftragten des Übertragungsnetzbetreibers Amprion standen zu diesen Themen Rede und Antwort.
Uns bewegten auch die Fragen: "Was fühlen und verändert die Menschen, die über Generationen die Flächen des Freileitungsbau bewirtschaftet haben und diese jetzt aufgeben mussten? Welche Alternativen gibt es zur Energiewende? Wie lassen sich Ausgleichsmaßnahmen zielführend und verträglich umsetzen?"
Der nächste Besuch soll in der Umspannanlage Merzen stattfinden.
Quelle: Uwe Schrader
Freileitungsbau am Hilgenschlopp - Aufnahme am 15. Juli 2024
Wir haben uns mit Gebet, Innehalten, Lesungen und Liedern auf den Weg gemacht. Station I "Wir brechen auf" vor der Kirche Station II "Unterwegs sein" auf der Kreuzung Stiegte / An der Grevenhorst Station III "Gut und Böse so nah beieinander" Mathiesings Opferstein Station IV "Tod und Auferstehung" vor der Friedhofskapelle Station V "Segen am Abend" in der Kirche